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Im südfranzösischen Cannes ist am Mittwochabend das internationale Filmfestival eröffnet worden. Gleich der erste der 22 Filme wartete mit Stars wie Bill Murray, Edward Norton und Bruce Willis auf. Und einer ihrer Kollegen zeigte, wie glücklich er mit der Frau an seiner Seite ist.
Bisher war von "einigen Monaten" Verzögerung die Rede. Doch die Eröffnung des Großflughafens Berlin-Brandenburg könnte sich nach dem Debakel beim Brandschutz bis ins Jahr 2013 verzögern. Die provisorische Lösung beim Brandschutz reicht der zuständigen Behörde nicht.
Frankreichs Premierminister Ayrault hat sein sozialistisches Kabinett vorgestellt. Unter den wichtigsten Ministern sind Vertraute von Präsident Hollande, aber auch ganz neue Gesichter. Ein Schwergewicht vom linken Flügel der Sozialisten fehlt: Parteichefin Aubry - sie hatte sich Hoffnungen auf Ayraults Posten gemacht.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Umweltminister Norbert Röttgen am Mittwoch entlassen. Die beiden Grünen-Vorsitzenden Cem Özdemir und Claudia Roth sowie der SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann meldeten sich im Anschluss zu Wort.
Michael Haneke ist wieder da und Ken Loach auch: Das Filmfestival in Cannes dominieren männliche Filmemacher über 60, während es kein einziger Film einer Frau in den Wettbewerb schaffte. Das ist politisch zwar nicht korrekt, doch die Chancen für ein hochkarätiges Festival stehen gut.
Erwachsene sind oft viel zu vernünftig, findet Fotograf Peikwen Cheng aus Peking, wenn sie sich ihre Träume verbieten. Seine Bilder von aufgemotzten Karren und riesigen Schaukelpferden spielen mit der Phantasie - und sind doch total real. Neues aus der Reihe "Talents".
Sie sind in sich versunken, sie tun merkwürdige Dinge oder gar nichts - und niemals beziehen sie sich dabei auf andere. Was sind das für Figuren, die Stephen Waddell abgelichtet hat? Ganz normale Menschen. Das aber sehr malerisch. Neues aus der Reihe "Talents".
Aktenberge, Kopiervorgänge, traurige Überreste der Betriebsparty - und eine Hand, die eine Anzugschulter berührt: Fotograf Florian van Roekel war ein Jahr lang in niederländischen Konzernen unterwegs, um den Büroalltag einzufangen. An diesem Freitag wird er im Fotomuseum c/o Berlin als neues "Talent" gefeiert.
Was ist zwischen den beiden vorgefallen? Ganz genau wissen das nur Merkel und Röttgen. Es muss aber dramatisch gewesen sein. Die Kanzlerin macht kurzen Prozess mit dem Wahlverlierer von NRW und ersetzt ihn als Umweltminister durch ihren Vertrauten Peter Altmaier. Klar ist: Röttgen hat sich maßlos verzockt - und Merkel geht ein hohes Risiko ein.
Bundeskanzlerin Merkel hat Umweltminister Norbert Röttgen entlassen. Sie habe Bundespräsident Gauck gebeten, Röttgen von seinen Amtspflichten zu entbinden, teilte Merkel in Berlin mit. Nachfolger wird der bisherige Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Peter Altmaier.
Das politische Spiel zwischen Griechenland und den übrigen Euro-Ländern hat sich geändert: Inzwischen halten alle ein Überleben des Euros ohne Athen für möglich. Das begrenzt das griechische Erpressungspotential, auf das nicht zuletzt die Radikale Linke setzt.
Die Polizei hat eine verbotene Musikdemonstration im Zentrum Frankfurts am Abend friedlich aufgelöst. Am Donnerstag wollen die Kapitalismuskritiker trotz Demonstrationsverbots durch die Innenstadt marschieren. Eine für Samstag geplante Großdemonstration darf weiterhin stattfinden.
Den Beinahe-Spielabbruch von Düsseldorf verursachten keine Hooligans, sondern Hinz und Kunz. Ihre Respektlosigkeit korreliert mit einer Bereitschaft, Regeln zu brechen, die quer durch die Gesellschaft zu erkennen ist.
Am diesem Mittwoch wird das Filmfestival in Cannes eröffnet. Im Wettbewerb um die Goldene Palme bleiben die Männer unter sich. Und ernten Protest von den Frauen.
Ein Bruder der erschossenen Kurdin Arzu Ö. muss wegen Mordes lebenslang ins Gefängnis. Vier weitere Geschwister des Opfers wurden zu langen Haftstrafen verurteilt. Der Richter sprach von einem „Ehrenmord“.
Zum zweiten Mal innerhalb von vier Monaten verlieren die Berliner Piraten einen Vorsitzenden: Hartmut Semken ist am Mittwoch zurückgetreten. Als Grund gab er an, er habe den Landesvorstand belogen. Zuvor war er schon wegen Äußerungen zu rechtsextremen Mitgliedern in die Kritik geraten.
Was nicht verboten ist, ist erlaubt: Im Wein liegt heute oft weniger die Wahrheit, als vielmehr das gewitzte Aufhübschen für den Weltmarkt.
Lauter Verletzte und Verspätete: Der Bundestrainer kündigt im sardischen Idyll an, manchen Themenpunkt von der Übungsliste zu streichen. Kritik übt er an den internationalen Fußballverbänden wegen des verspäteten Abstellungstermins.